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Vertrauen und Verbundenheit

Vertrauen...

 

Mit dem Vertrauen ist das so ne Sache ūü§Ē

 

Wir haben ja alle sowas was sich Vergangenheit nennt... und in der haben wir mehr oder weniger schöne Dinge erlebt.

Viele von uns haben schon fr√ľhkindlich Dinge erlebt die schon da dem sogenannten Urvertrauen einen Knacks mit geben.

Und selbst wenn da noch alles gut gelaufen ist, so ist es quasi vorprogrammiert, dass wir in unserem Leben die ein oder andere Erfahrung machen wo wir entt√§uscht sind, das Gef√ľhl haben unser Vertrauen in die falschen Menschen gesetzt zu haben, oder gar Missbrauch auf unterschiedlichsten Ebenen und Dimensionen erlebt haben.

 

Das hinterl√§sst nat√ľrlich Spuren... Und so tr√§gt jeder von uns sein individuelles P√§ckchen zum Thema Vertrauen mit sich.

Ich weiß noch es war in der Schulzeit nach einer bitteren Enttäuschung als meine Mutter mich vor weiteren Enttäuschungen bewahren wollte und mir empfahl niemandem mehr zu vertrauen außer den Mitgliedern der Familie...

Ich weiß noch dass ich damals zu ihr sagte dass ich das nicht tun möchte....
Ich sagte ihr, dass ich nicht bereit bin 100 Menschen zu misstrauen wenn unter ihnen 1 Idiot ist, dem ich misstrauen sollte.
Da wären mir die 99 die nicht vor haben mich zu verletzen wichtiger.

Sie mahnte erneut dass ich mich dann darauf gefasst machen m√ľsste oft in meinem Leben entt√§uscht zu werden, weil Menschen meine Gutm√ľtigkeit ausnutzen werden.

Dann nehm¬ī ich das in Kauf antwortete ich ihr!

 

So seh¬ī ich das bis heute! Ich weigere mich Menschen vorzuverurteilen und ihnen von Beginn an zu misstrauen.

 

Allerdings trage auch ich einige Päckchen geknacksten Vertrauens mit mir rum.
Und je nach Situation in meinem Leben aktivieren sich Erinnerungen an Erfahrungen und ich reagiere mit Vorsicht und dem Bed√ľrfnis mich zu sch√ľtzen.

 

Und da sind wir wieder bei Kontakt und Verbundenheit. Wenn ich mir eigentlich N√§he und Verbundenheit w√ľnsche, dann schafft Misstrauen und Sorge vor Entt√§uschung Trennung statt Verbundenheit.

Doch was tun, wenn ich oft entt√§uscht w√ľrde und mich Sorge dass sich Dinge aus der Vergangenheit wiederholen, oder ich Angst vor der Entt√§uschung in der Zukunft habe?

 

Als erstes mal tief atmen!!! Das hilft √ľbrigens immerūüėČ vor allem das tief und ger√§uschvoll wieder ausatmen ist da sehr wichtig!

Und sich dann bewusst machen: das Vergangene ist gegangen...steckt ja im Wort schon drinūü§™
Und die Zukunft ist irgendwas k√ľnftig kommendes und halt noch nicht da!

 

Solange ich mich auf das Vergangene oder das K√ľnftige fokussiere bin ich nicht im Hier und Jetzt....Und damit wieder nicht richtig in Kontakt!

Das ist ein toller Schutz um nicht wirklich in Kontakt gehen zu m√ľssen und sich mutma√ülich zu sch√ľtzen.

 

Mach Dir aber bewusst: dadurch trennst Du Dich selbst von der Verbindung und der wahrhaftigen Begegnung und Erfahrung.

Wenn Du das so m√∂chtest, dann mach das weiter...dann h√∂r¬ī aber auf zu jammern dass Du Dich nicht verbunden f√ľhlst und Dich nach wahrer N√§he sehnst.

Denn die gibt es weder gestern noch morgen sondern nur JETZT.
Und nur mit/im echtem Kontakt.
Und den kriegen wir nur wenn wir ¬īnen Vertrauensvorschuss geben und das Risiko in Kauf nehmen verletzt, oder entt√§uscht zu werden.


Also braucht es vor allem eine Entscheidung!

M√∂chtest Du wahrhaftigen Kontakt und Verbindung, dann musst Du "die Scheune" aufmachen.... ist die zu...bleibt die wertvollste Ernte aus Sorge da k√∂nnte irgendwo was Verdorbenes dabei sein drau√üen. Das sch√ľtzt Dich, aber die Scheune bleibt ohne Ernte.
Also entscheide bewusst...Scheune auf oder zu? Und dann √ľbernimm Verantwortung f√ľr Deine Entscheidung!

 

Ich pers√∂nlich entscheide mich f√ľr Kontakt und Bindung! Nat√ľrlich geht auch meine Scheune immer mal wieder zu... Und manch mal bleibt sie ganz bewusst zu, denn frau m√∂chte ja nicht jeden in ihrer¬† Scheune beherbergenūüėČ.

 

Aber wenn ich mir wirkliche N√§he w√ľnsche... sammle ich Mut... manchmal ¬īnen bisschen mehr Mut.... ... Und dann √∂ffne ich meine Scheune im Rahmen meiner M√∂glichkeiten und in dem Ma√ü wie nah ich jemanden an mich heranlassen m√∂chte.


Denn nur dann kann im Hier und Jetzt wirklich nährende Verbundenheit und Kontakt entstehen!
Ich w√ľnsche Dir wundervolle und intensive Begegnungen im Hier und Jetzt!

 

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Von Herz zu Herz,
-Treya